Patientenverfügung in der Schweiz – Infos, Arten & Kosten

Die Patientenverfügung in der Schweiz ermöglicht Selbstbestimmung – und zwar dann, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihren Willen zu äußern. Neben dem Vorsorgeauftrag stellt auch die Patientenverfügung eine Möglichkeit dar, bei Krankheit oder nach einem Unfall sicherzustellen, dass Ihr Wille bezüglich medizinischer Behandlungen respektiert wird. Deshalb ist es ratsam, für solche Situationen rechtzeitig vorzusorgen. Im folgenden Artikel werden wichtige Fragen rund um das Thema Patientenverfügung beantwortet, beispielsweise: Was ist eine Patientenverfügung in der Schweiz, wo kann man die Patientenverfügung hinterlegen und kann man eine Patientenverfügung handschriftlich verfassen?
Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Patientenverfügung in der Schweiz?

Bevor wir näher auf die Patientenverfügung Informationen eingehen, klären wir zunächst einmal die Patientenverfügung Definition. Eine Patientenverfügung ist eine persönliche Willenserklärung, die dann greift, wenn ein Mensch aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes nicht mehr fähig ist, seinen Willen frei zu äußern.

Diese Patientenverfügung Definition sagt aus, dass eine Patientenverfügung in der Schweiz dazu dient, die medizinische Behandlung und Pflege eines Menschen nach dessen Willen auch im Falle seiner Urteilsunfähigkeit sicherzustellen.

Welche Inhalte gehören in eine Patientenverfügung?

Weil die Patientenverfügung dann herangezogen wird, wenn ein Mensch urteilsunfähig ist, sollten die Inhalte der jeweiligen Patientenverfügung gut überdacht werden. In einer Patientenverfügung wird detailliert festgelegt, welchen medizinischen Behandlungen zugestimmt und welche abgelehnt werden. Im Folgenden erhalten Sie nähere Patientenverfügung Informationen. Wenn Sie tiefergehende Fragen haben, finden Sie in unserem Anwaltsverzeichnis einen passenden Ansprechpartner – nicht nur zum Thema Patientenverfügung, sondern zu allen erbrechtlichen Themen wie beispielsweise den Testament Kosten und der Testament Erstellung, dem Nachlassverfahren und der gesetzlichen Erbfolge.

Therapieziele der Patientenverfügung

Zunächst einmal ist es wichtig, dass in der Patientenverfügung alle Wünsche so eindeutig und verständlich wie nur möglich formuliert werden. Weil eine Patientenverfügung für Ärzte verbindlich ist, ist die Eindeutigkeit aller Angaben besonders wichtig. Unter anderem soll in diesem ersten Teil folgende Patientenverfügung Inhalte angegeben werden:

  • Stimmen Sie lebenserhaltenden beziehungsweise lebensverlängernden Maßnahmen zu?
  • Lehnen Sie nur bestimmte Maßnahmen ab? Wenn ja, welche und welche nicht.

Vertretungsperson

Es besteht die Möglichkeit, in einer Patientenverfügung eine Vertretungsperson zu bestimmen. Diese ist dann berechtigt, in Bezug auf medizinische Behandlungen Entscheidungen für Sie zu treffen. Beachten Sie, dass Sie unbedingt mit Ihrer Vertretungsperson detailliert über Ihre Wünsche sprechen. Nur so stellen Sie sicher, dass diese im Falle des Falls adäquat für Sie handeln kann. Außerdem ist es sinnvoll, in der Patientenverfügung eine Vertretung für die Vertretungsperson zu benennen.

Werteerklärung

Im Zweifelsfall für die behandelnden Ärzte besonders wichtig ist eine sogenannte Werteerklärung. Deshalb ist diese Teil der Patientenverfügung Inhalte. Weil es kaum möglich ist, die Behandlungswünsche für alle erdenklichen medizinischen Fälle anzugeben, dient die Werteerklärung in der Patientenverfügung im Zweifelsfall als Handlungsrichtlinie für die Ärzte. Eine Werteerklärung ist in einer Patientenverfügung in der Schweiz nicht verpflichtend, aber ratsam.

Folgendes sollte in der Werteerklärung aufgelistet werden:

  • Ihre Werte und Überzeugungen
  • Ihr persönlicher Hintergrund
  • Erfahrungen, die Sie geprägt haben
  • Persönliche Vorstellungen von Lebensqualität
  • Ihre Haltung zu krankheitsbedingter Abhängigkeit und Pflege

Erweiterte Patientenverfügung: persönliche Wünsche

Persönliche Wünsche werden nur in der erweiterten Patientenverfügung aufgenommen. Hier haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche für Sie wichtige Punkte zu regeln. Beispielsweise können Sie den Wunsch nach einer Sterbebegleitung niederschreiben und Regelungen für eine eventuelle Organspende treffen. Wenn Sie keine Wünsche niederschreiben möchten, informieren Sie Ihre eingesetzte Vertretungsperson von Ihren Vorstellungen.

Testament beim Anwalt prüfen lassen:

Auf jeden Fall muss eine Patientenverfügung am Ende mit Ort, Datum und Unterschrift versehen werden, um gültig zu sein. Denken Sie auch daran, Ihre getroffenen Entscheidungen regelmäßig zu überdenken und Ihrer Lebenssituation anzupassen.

Welche Arten der Patientenverfügung gibt es?

Es gibt unterschiedliche Patientenverfügung Arten, darunter die zielorientierte und die maßnahmenorientierte Patientenverfügung. Welche der Patientenverfügung Arten für Sie die richtige ist, ist von Ihren persönlichen Vorstellungen von einer Patientenverfügung und Ihren individuellen Wünschen beziehungsweise Ihrer Lebenssituation abhängig. Am besten ist es, eine Patientenverfügung Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine Patientenverfügung Beratung kann Ihnen helfen, die für Sie passende Patientenverfügung zu finden. Dennoch möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die verschiedenen Patientenverfügung Arten geben, damit Sie sich ein erstes Bild machen können.

– Sind Sie gesund?

Rundum gesunde Menschen machen sich meist recht wenig Gedanken um eine Patientenverfügung. Wer dennoch eine Patientenverfügung erstellen möchte, kann auf eine recht allgemein gehaltene Patientenverfügung zurückgreifen. Allerdings gibt es auch hier große Unterschiede. Bei Patientenverfügungen für Gesunde beziehen sich die Unterschiede jedoch vor allem auf den Umfang der Verfügung – von wenigen Seiten bis zu hunderten Seiten umfassenden Fragekatalogen ist alles dabei.

– Sind Sie krank?

In bestimmten Fällen ist es sinnvoll, die Patientenverfügung an dem derzeitigen gesundheitlichen Zustand des Patienten zu orientieren. An einer bestimmten Krankheit leidende Menschen haben also die Möglichkeit, ihre Patientenverfügung auf ihre individuelle Situation genau auszurichten und so sämtliche bei der jeweiligen Erkrankung mögliche Fälle abzudecken. So gibt es beispielsweise spezielle Patientenverfügung Arten für krebskranke oder psychisch kranke Menschen.

Wollen Sie eine kurze Regelung einsetzen und eine Vertrauensperson ernennen?

Eine kurze Patientenverfügung empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie eine Vertrauensperson einsetzen. Die Regelungen für den Fall der Wiederbelebung und für lebenserhaltende und lebensverlängernde Maßnahmen treffen Sie selbst. Alle anderen Entscheidungen übertragen Sie an Ihre Vertrauensperson. Dies ist vor allem dann ratsam, wenn Sie sich nicht bis ins Detail mit möglichen Krankheiten und Szenarien befassen möchten. Auch hier ist es aber sinnvoll, in der Patientenverfügung wenigstens kurz auf persönliche Wünsche einzugehen und nicht nur Kreuzchen zu setzen. Im Zweifelsfall können Sie den behandelnden Ärzten so weiterhelfen und die Entscheidung erleichtern.

Wollen Sie eine detaillierte Regelung und sich beraten lassen?

Wer eine detaillierte Patientenverfügung ausfüllen möchte, hat eine Menge Arbeit vor sich. Detaillierte Patientenverfügungen befassen sich ausführlich mit Themen wie der Reanimation, künstlicher Ernährung und der medizinischen Versorgung in der Sterbephase. Hier sollte man sich beim Ausfüllen unbedingt beraten lassen – nicht nur, weil man hier medizinisches Fachwissen benötigt, sondern auch, weil die Beschäftigung mit den Themen psychisch belastend sein kann.

Wer kann eine Patientenverfügung erstellen?

Die Frage, wer eine Patientenverfügung erstellen kann, ist recht leicht beantwortet. Eine Patientenverfügung erstellen kann grundsätzlich jede Person, die urteilsfähig ist. Demnach sind auch Minderjährige berechtigt, eine Patientenverfügung in der Schweiz aufzusetzen. Wichtig ist, dass im Zweifelsfall nachgewiesen werden kann, dass sich die Person der Tragweite ihrer getroffenen Entscheidungen bewusst ist. Wenn damit zu rechnen ist, dass die Urteilsfähigkeit einer Person angezweifelt werden kann, empfiehlt es sich, vor dem Patientenverfügung erstellen die Urteilsfähigkeit professionell bestätigen zu lassen.

Was muss ich beim Ausfüllen einer Patientenverfügung beachten?

Beim Ausfüllen einer Patientenverfügung gibt es einiges zu beachten. Wer sichergehen möchte, dass er in seiner Patientenverfügung nichts falsch macht, sollte sich professionell beraten lassen. Ein Anwalt für Erbrecht beispielsweise kann Sie beim Patientenverfügung erstellen beraten, damit Ihnen keine Formfehler unterlaufen, die sich im Nachhinein nachteilig auswirken. Wenn Sie krank sind und beispielsweise Ihre Unternehmensnachfolge regeln, sich über einen Vorsorgeauftrag informieren, ein Testament erstellen oder eine Vermögensübertragung vornehmen möchten, finden Sie auch hierfür den passenden Ansprechpartner in unserem Anwaltsverzeichnis.

Klare Formulierungen

In einer Patientenverfügung besonders wichtig sind klare und eindeutige Formulierungen. Es sollte also unbedingt vermieden werden, in einer Patientenverfügung Ausdrücke oder Formulierungen zu verwenden, die verschieden ausgelegt werden können. Achten Sie auch darauf, dass Sie bestimmte Formulierungen näher definieren. Was beispielsweise ist für Sie ein „hoffnungsloses Dasein“? Weil jeder hierunter etwas anderes verstehen kann, sollten die Einzelheiten so genau wie möglich erfasst werden.

Mit Vertrauensperson diskutieren

Sprechen Sie unbedingt mit der in der Patientenverfügung eingesetzten Vertrauensperson oder den eingesetzten Vertrauenspersonen über Ihre Vorstellungen und Wünsche – je ausführlicher, desto besser. Weil diese im Falle des Falls für Sie entscheiden, ist es wichtig, dass die Vertrauensperson sehr genau weiß, was Sie sich gewünscht haben. Setzen Sie auch niemals eine Vertrauensperson ein, ohne diese vorher in Kenntnis zu setzen. Die Übernahme dieser Aufgabe ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die niemand überraschend erhalten sollte.

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Von wem sollte ich mich bei der Errichtung einer Patientenverfügung beraten lassen?

Fachlich am besten beraten kann sie im Hinblick auf die Patientenverfügung ein Arzt. Die Patientenverfügung mit Arzt bietet sich vor allem dann an, wenn Sie bereits an einer Erkrankung leiden und alle möglichen Optionen durchgehen möchten. Darüber hinaus gibt es spezielle Beratungsstellen, die Ihnen bei Fragen rund um die Patientenverfügung weiterhelfen können.

Wo bewahre ich meine Patientenverfügung auf?

Grundsätzlich ist jeder Mensch selbst dafür verantwortlich, dass seine Patientenverfügung im Bedarfsfall gefunden wird. Damit dies geschieht, gibt es die Möglichkeit, eine Patientenverfügung Hinweiskarte mit sich zu tragen. Auf dieser Patientenverfügung Hinweiskarte wird der Aufenthaltsort der Patientenverfügung notiert. Eine Patientenverfügung hinterlegen in der Schweiz kann man beispielsweise bei verschiedenen Hinterlegungsstellen. Darüber hinaus kann die Patientenverfügung zuhause, beim Hausarzt oder der Vertrauensperson aufbewahrt werden.

Aufenthaltsort von Original sowie Kopie

In einem Ernstfall sollte es Ihren Angehörigen möglich sein, schnell an Ihre Patientenverfügung zu kommen. Deshalb ist es notwendig, die Originale an einem leicht auffindbaren und zugänglichen Ort aufzubewahren. Darüber hinaus ist es ratsam, eine Kopie bei Ihrem Arzt und bei der Vertretungsperson zu hinterlegen.

Wann ist eine Patientenverfügung gültig?

Damit eine Patientenverfügung gültig ist, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Es muss im Errichtungszeitpunkt der Patientenverfügung Urteilsfähigkeit vorliegen.
  2. Die Patientenverfügung muss dem tatsächlichen Willen des Patienten entsprechen. Liegt ein Willensmangel vor oder ist die Patientenverfügung durch Druckausübung oder Drohungen zustande gekommen, verliert sie ihre Wirksamkeit.
  3. Eine Patientenverfügung muss im Einklang mit gesetzlichen Bestimmungen stehen.

Verbindlichkeit der Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist für die behandelnden Ärzte bindend. Ausnahmen gibt es hier nur, wenn die Patientenverfügung gegen das Gesetz verstößt oder die begründete Annahme vorliegt, dass die Patientenverfügung nicht auf freiem Willen beruht beziehungsweise durch Zwang oder Unwissen zustande gekommen ist. Zweifeln vorbeugen kann man, indem man seine Urteilsfähigkeit feststellen lässt und beim Patientenverfügung erstellen beispielsweise einen Anwalt für Erbrecht heranzieht, der die Patientenverfügung auf Formfehler prüft.

Kann ich meine Patientenverfügung ändern?

Sie können Ihre Patientenverfügung jederzeit ändern. Wenn sich Ihre Einstellung zu bestimmten Behandlungen beispielsweise geändert hat oder Sie sich schlicht anders entschieden haben, können Sie dies in Ihrer Patientenverfügung vermerken. Größere Änderungen machen gegebenenfalls eine neue Patientenverfügung notwendig. Diese kann im Übrigen sowohl handschriftlich als auch maschinell erstellt werden.

Muss ich Kontrollen durchführen?

Es ist empfehlenswert, Ihre Patientenverfügung im Abstand von zwei Jahren zu kontrollieren und diese bei Änderungen erneut zu unterschreiben. Fügen Sie am Schluss immer auch Ort und Datum hinzu.

Kann ich meine Patientenverfügung widerrufen?

Jeder kann seine Patientenverfügung widerrufen, wenn er das möchte. Es ist auch möglich, nur einzelne Teile zu widerrufen. Wichtig ist, dass alle Änderungen stets mit Datum und Unterschrift versehen werden und keine Zweifel bestehen, dass die Person zum Zeitpunkt der Änderungen urteilsfähig war. Eine Patientenverfügung kann auch mündlich widerrufen werden – dies ist im Zweifelsfall allerdings nur schwierig nachzuweisen. Wenn Sie Fragen zum Patientenverfügung widerrufen haben, hilft Ihnen ein Anwalt für Erbrecht gern weiter. Suchen Sie in unserem Anwaltsverzeichnis den passenden Advokaten für Erbrecht in Ihrer Region heraus und nehmen noch heute kostenlos und unverbindlich Kontakt auf.

Was passiert, wenn ich keine Patientenverfügung habe?

Wenn Sie keine Patientenverfügung haben, greifen die gesetzlichen Regelungen. Demzufolge werden gesetzlich festgelegte Ansprechpersonen herangezogen, um medizinisch für Sie zu entscheiden.

Hierbei gilt folgende Reihenfolge:

  1. Eine im Vorsorgeauftrag vermerkte Person
  2. Beistand mit Vertretungsrecht bei medizinischen Maßnahmen
  3. Ehepartner bzw. eingetragener Lebenspartner
  4. Person aus dem gemeinsamen Haushalt
  5. Nachkommen
  6. Eltern
  7. Geschwister

Patientenverfügung Kosten – Was kostet eine Patientenverfügung?

Wer eine Patientenverfügung erstellen möchte, muss mit Patientenverfügung Kosten rechnen. Diese sind allerdings nicht sehr hoch. Patientenverfügung Kosten fallen unter anderem für das Beratungsgespräch beim Arzt an. Wenn Sie Ihre Patientenverfügung notariell beglaubigen lassen möchten, entstehen auch hierfür geringe Patientenverfügung Kosten.

Patientenverfügung vom Anwalt erstellen lassen

Wenn Sie eine Patientenverfügung erstellen möchten, ist es ratsam, die Hilfe eines Anwalts in Anspruch zu nehmen. Ein solcher Anwalt für Erbrecht kann Sie detailliert beraten und vor allem sicherstellen, dass Ihre Patientenverfügung am Ende wasserdicht und fehlerfrei ist. Ratsam ist es auch, gemeinsam mit dem Ehepartner bzw. dem Lebenspartner am Beratungsgespräch mit dem Anwalt teilzunehmen. Einen passenden Ansprechpartner für Ihre Patientenverfügung finden Sie gleich hier auf Erbrechtsinfo.ch in unserem Anwaltsverzeichnis. Unsere Rechtsanwälte für Erbrecht sind allerdings nicht nur für die Patientenverfügung, sondern für alle Erbrechtsthemen Ihr passender Ansprechpartner – egal, ob Sie Fragen zur Willensvollstreckung, der gesetzlichen Erbfolge oder dem gesetzlichen Erbrecht haben oder ein Erbe ausschlagen, einen Erbvertrag aufsetzen oder Erbstreitigkeiten beilegen möchten. Nehmen Sie im Bedarfsfall oder bei Fragen am besten noch heute kostenlos Kontakt auf – zu einem Erbrechtsspezialisten in Ihrer Region.

Patientenverfügung Muster und Patientenverfügung Kurzversion

Jeder, der sich für eine Patientenverfügung interessiert, sucht nach Patientenverfügung Vorlagen und Patientenverfügung Downloads, um sich näher zu informieren. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass die Patientenverfügung Muster und Patientenverfügung Kurzversionen häufig Fehler enthalten und unvollständig sind. Kontaktieren Sie am besten einen Anwalt und lassen sich ausführlich zur Patientenverfügung beraten. Zur Vorabinformation finden Sie hier ein Patientenverfügung Formular und eine Patientenverfügung Kurzversion.

Wie kann ein Anwalt helfen?

Eine Patientenverfügung kann im Ernstfall – wortwörtlich – über Leben und Tod entscheiden. Dementsprechend sollten Sie die Inhalte und Formulierungen mit Bedacht wählen. Damit Ihre Patientenverfügung alle Eventualitäten abdeckt und im Zweifelsfall als Entscheidungsgrundlage dienen kann, sollten Sie sich von einem Anwalt für Erbrecht beraten lassen. An sich ist es keine Wissenschaft, eine Patientenverfügung aufzuschreiben. Jedoch gibt es gewisse Mindestanforderungen, die an die Verfügung gestellt werden, damit sie Gültigkeit im Rechtsverkehr erlangt. Ihr Anwalt für Erbrecht kennt sich damit bestens aus und kann Sie perfekt bei der Erstellung Ihrer individuellen Patientenverfügung unterstützen. Eine Patientenverfügung ist – genau wie ein Testament, ein Erbvertrag oder ein Nachlass – etwas, woran man heute noch nicht so gerne denkt. 

Trotzdem sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern, um in einem solchen Fall abgesichert zu sein. Ihr Anwalt für Erbrecht ist Ihr Ansprechpartner, wenn es um erbrechtliche Angelegenheiten geht. Dazu zählt auch die Patientenverfügung im weitesten Sinne. Einmal verfasst, sind Sie auf der sicheren Seite und die Kosten für den Anwalt sind bei diesem Unterfangen überschaubar. Sollten Sie Hilfe oder Beratung von einem Rechtsanwalt für Erbrecht benötigen, um eine rechtssicher und wirksame Patientenverfügung zu verfassen, sollten Sie unsere Anwalts-Suchfunktion nutzen. Dort finden Sie unkompliziert in wenigen Sekunden einen kompetenten Rechtsbeistand in Ihrer Nähe. Nehmen Sie noch heute Ihr Schicksal von morgen in die Hand und nehmen Sie kostenlos Kontakt auf, um ein unverbindliches, erstes Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Tipp: wenn Sie sich schon um eine Patientenverfügung kümmern, können Sie sich auch gleich – gemeinsam mit Ihrem Anwalt – um die Planung Ihres Erbes kümmern. Besser früher, als später!

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Unsere Partneranwälte informieren Sie ausführlich zu den rechtlichen Möglichkeiten rund um die Patientenverfügung und bewerten für Sie, Ihre individuelle Rechtslage.

FAQ: Patientenverfügung in der Schweiz

Eine Patientenverfügung ist – wie es der Name schon sagt – im rechtlichen Sinne eine Verfügung, die dann relevant wird, sollten Sie auf Grund einer Krankheit urteilsunfähig werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie im Koma liegen. In diesem Fall können ggf. gebotene ärztliche Heileingriffe nicht mehr mit Ihnen persönlich abgeklärt werden. Sie müssen jedoch grundsätzlich einwilligen, damit ein Arzt Sie behandeln darf. In der Patientenverfügung können Sie im Voraus bestimmen, mit welchen ärztlichen Massnahmen Sie einverstanden und vor allem nicht einverstanden sind. Achten Sie darauf, dass die Patientenverfügung gut auffindbar ist, sodass Ihrem Willen auch im Fall der Fälle entsprochen werden kann.
Die Patientenverfügung ist eine persönliche Angelegenheit, die jeder Mensch selbst verfassen kann. Es gibt bestimmte Inhalte bzw. Parameter, die erfasst sein sollten. Andere Formvorschriften gibt es jedoch nicht. Sie können Ihre Patientenverfügung also theoretisch alleine auf einem Blatt Papier abfassen. Dabei ist die Gefahr jedoch hoch, dass Sie im Jetzt an mögliche Situationen gar nicht denken. Ein weiteres Risiko liegt darin, dass Sie Ihren Willen nicht eindeutig genug formulieren. Deshalb ist es ratsam, sich anwaltlich und medizinisch beraten zu lassen. Ein Anwalt für Erbrecht unterstützt Sie bei der rechtsverbindlichen Formulierung.
Eine Patientenverfügung ist per se günstig zu erstellen. Das hat den Hintergrund, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, eine solche Verfügung für den Fall, dass er / sie einmal nicht mehr selbst über sein Schicksal verfügen kann, zu erstellen. Trotzdem kostet das Erstellen der Patientenverfügung in den meisten Fällen etwas Geld. Theoretisch können Sie die Patientenverfügung formlos verfassen und selbst aufbewahren. Es ist jedoch ratsam, im Voraus einen Arzt aufzusuchen, der Ihnen fachkundig erklären kann, worauf Sie sich einlassen. Ausserdem macht es Sinn, die Verfügung gemeinsam mit einem Anwalt für Erbrecht erstellen zu lassen. Dieser berät Sie dahingehend, dass Sie rechtssichere Formulierungen verwenden und die Verfügung Ihrem tatsächlichen Willen entspricht. Theoretisch ist es auch möglich, die Patientenverfügung von einem Notar beglaubigen zu lassen. Das ist zwar nicht nötig, kann aber Ihrem Willen Nachdruck verleihen. Die Gebühren für den Anwalt und Notar fallen jedoch in der Schweiz recht gering aus, da der Aufwand überschaubar ist.
Ein Beitrag unserer Online-Redaktion
Ein Beitrag unserer Online-Redaktion

Unsere Autoren erarbeitet jeden Artikel nach strengen Qualitätsrichtlinien hinsichtlich Inhalt, Verständlichkeit und Aufbereitung der Informationen. Auf diese Art und Weise ist es uns möglich, Ihnen umfassende Informationen zu unterschiedlichsten Themen zu bieten, die jedoch keine ärztliche Beratung ersetzen können.

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